Museum im Westrich: Sehenswerte Kunstausstellung


Quadrate mit Farblamellen sowie Kunstobjekte aus Messing und Kupfer des Schrollbacher Künstlers Konrad Schmitt, dazu „Wortgeflechte“ auf Papier der in Rumänien geborenen Schriftstellerin Julia Henriette Kakucs – diese interessante Mischung ist derzeit im Museum im Westrich zu sehen.

Der gebürtige Schrollbacher Konrad Schmitt ist seit den 1970er Jahren neben seinem früheren Beruf als Sonderschullehrer künstlerisch tätig. Besonders seine Plastiken aus Holz sowie seine Metallarbeiten machten ihn überregional bekannt. Zur Ausstellung im Ramsteiner Museum schreibt die Mitarbeiterin der Tageszeitung "Die Rheinpfalz", Isabelle Girard de Soucanton: "Die Kunstobjekte sind handlich große Gebilde aus Kupfer und Messing, geschnitten, geschmiedet, genietet und patiniert zu linierten Gittern, Flechtwerken, Stelen, Spiralen und mehr." Neben den Metallarbeiten sind auch einige der bekannten Lamellenquadrate von Konrad Schmitt zu sehen, die ihr Aussehen je nach dem Standort des Betrachters verändern.

Die "Wortgeflechte" stammen von der in Rumänien geborenen Schriftstellerin und Liedtexterin Julia Henriette Kakucs. Parallel zu ihren Lieder- und Musikabenden in Deutschland und Polen veröffentlichte sie Essays und Gedichte in zahlreichen Literaturzeitschriften.

Die Ausstellung wurde Ende Januar eröffnet und ist noch bis zum 31. Mai zu sehen. Das Museum ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.