Spatenstich für die neue Halle des Ramsteiner Turnvereins


Für den Turnverein 1903 Ramstein ist es ein Meilenstein in seiner bewegten Historie. Für die Mitglieder des Vereins ist es die Aussicht auf hervorragende Sport- und Übungsmöglichkeiten. Die Rede ist vom Neubau der Sporthalle in der Reichswaldstraße in Ramstein, für den am Mittwochnachmittag, dem 18. März, der symbolische erste Spatenstich erfolgte.

Dazu war aus Mainz eigens der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, gekommen. Das Land hatte bereits im November 2024 einen Förderbescheid über 590.000 Euro für das Projekt überreicht. Die Stadt Ramstein-Miesenbach fördert das Projekt mit 295.000 Euro bei einer kalkulierten Gesamtsumme von 1,75 Millionen Euro. Die sei, so Bürgermeister Ralf Hechler, der mit dem Stadtbeigeordneten Joachim Felka ebenfalls eingeladen war, die höchste Förderung, die ein Verein bisher erhalten habe. Außerdem stelle die Stadt dem Turnverein das Gelände in Erbpacht zur Verfügung.

Der Vereinsvorsitzende Benjamin Altschuck hatte die Gäste begrüßt und sich bei den beiden Geldgebern für die großzügige Unterstützung herzlich bedankt. Nachdem man von einer ursprünglich geplanten Sanierung der alten Turnhalle in der Jahnstraße wegen der maroden Bausubstanz abgesehen und die Stadt das Grundstück für einen Neubau zur Verfügung gestellt hatte, habe der Verein mit der Planung für einen Neubau begonnen. Immer wieder kam es zu Verzögerung, so dass es mehrere Jahre dauerte, bis man nun endlich mit dem Bau beginnen kann.

Ansichten der Halle

Einen besonderen Dank richtete Altschuck an Bürgermeister Hechler und den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Marcus Klein, die jederzeit ein offenes Ohr und eine helfende Hand für den Verein hatten. Auch bei Architekt Stefan Streuber und seiner Mitarbeiterin Claudia Caspary bedankte sich der Vorsitzende für die Planung und Betreuung.

Innenminister Ebling dankte dem TV 03 Ramstein für den Mut, ein solches Projekt, das ja auch für künftige Generationen zur Verfügung stehen soll, zu stemmen und wünschte gutes Gelingen. Bürgermeister Ralf Hechler erinnerte an die lange und traditionsreiche Vergangenheit des Turnvereins und versprach, auch nach der Einweihung des Gebäudes helfend zur Seite zu stehen, so, wie das die Stadt und auch die Stadtwerke seit vielen Jahren bei den Vereinen tun.

Nun sind zunächst die Bagger gefragt, die das Planum für die Bodenplatte herstellen. Danach wird die Gebäudehülle als Stahlkonstruktion entstehen bevor dann die Arbeiten für den Innenausbau beginnen. Die neue „Multifunktionshalle“ mit Nebenräumen und Gymnastikraum ist eine Einfeldhalle in den Standardmaßen 27 mal 15 Meter. Neben dem Vereinssport kann die Halle zum Beispiel auch durch Schulklassen und für weitere Veranstaltungen genutzt werden.