58.000 Euro von der Stiftung Kolumbarium Urnenkirche


Gelder in Höhe von 58.000 Euro hat die Stiftung Kolumbarium Urnenkirche vor einigen Tagen an soziale und kirchliche Einrichtungen verteilt. Dr. Werner Heinrich, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria die Urnenkirche auf dem Schulhügel in Ramstein mit seinem Privatvermögen erbauen ließ, begrüßte als Stiftungsvorsitzender einige der Spendenempfänger zu einem Ortstermin im Kolumbarium.

Wie Heinrich erläuterte, wurden durch den Verkauf von 27 Anwartschaften auf einen Urnenplatz 2025 insgesamt 72.500 Euro eingenommen. Davon würden jeweils 20 Prozent einbehalten als Rücklage sowie für den Unterhalt und die Betriebskosten des Kolumbariums. Der Überschuss werde von der Bürgerstiftung an soziale und kirchliche Einrichtungen ausgeschüttet. Für das Jahr 2025 waren das 58.000 Euro. Davon erhält allein die Bürgerstiftung “Bündnis für Familien der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach“, die unter anderem Trägerin und seit diesem Jahr auch Betreiberin der Ramsteiner Mehrgenerationenhauses ist, 43.500 Euro.

Heinrich betonte, dass jeder, der einen Urnenplatz erwerbe, auch die Einrichtungen, die mit Spenden bedacht werden, unterstütze. Zudem bleibe „dieser wunderbare Ort in unserer Stadt“ in seiner jahrhundertelang angestammten Funktion als Ruhestätte erhalten. Auch müssten sich die Erwerber für die nächsten 50 Jahre keine Gedanken wegen der Grabpflege machen. Ein Urnenplatz im Kolumbarium kann für 2.500 Euro erworben werden plus 250 Euro für eine eventuelle Wunschbelegung und einer einmaligen Pflegepauschale von 750 Euro.

Neben allen fünf Kindertagesstätten in Ramstein und Miesenbach wurden auch die katholische und protestantische Kirchengemeinde von Ramstein-Miesenbach mit einer Spende bedacht. Ebenfalls gingen Spendenbeträge an die Christen im Heiligen Land, die, so Heinrich, durch den Krieg in Gaza, im Westjordanland und im Libanon in besonderem Maße litten, um Leib und Leben fürchteten und in ihrer Existenzgrundlage bedroht seien.

Bürgermeister Ralf Hechler bedankte sich im Namen aller Spendenempfänger ganz herzlich für die Unterstützung durch die Bürgerstiftung „Kolumbarium - Urnenkirche“, die zu einer segensreichen Einrichtung geworden sei. Die anfängliche Ablehnung des Projektes in Teilen der Bevölkerung habe sich seit der Einweihung weitgehend gelegt. Die Urnenkirche sei akzeptiert und man erkenne die Aufwertung des Areals durch das Gebäude, das der ursprünglichen Kirche nachempfunden wurde.