Finissage der Kunstausstellung im Museum im Westrich


Mit einer stimmungsvollen Finissage ging die gut besuchte Kunstausstellung „Blechstücke + Wortgeflechte und andere Ausdrucksformen“ des regionalen Künstlers Konrad Schmitt-Schrollbach sowie der aus Temeswar stammenden deutsch-rumänischen Dichterin Julia Henriette Kakucs zu Ende. Noch einmal bot sich den zahlreichen Gästen die Gelegenheit, die besondere Verbindung von Skulptur, Sprache und Poesie zu erleben, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und die Ausstellung ausklingen zu lassen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Roland Palm, der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach sowie Thomas Christmann, der 1. Vorsitzende des Förderkreises des Museums im Westrich, die Besucherinnen und Besucher. In ihren Grußworten würdigten sie das künstlerische Schaffen der beiden Künstler und dankten zugleich allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement mit zum Erfolg der Ausstellung beigetragen hatten. Beide hoben hervor, dass die Ausstellung weit über die Region hinaus auf großes Interesse gestoßen sei und zahlreiche Kunstinteressierte angezogen habe.

Einen besonderen Akzent setzte die Künstlerin Julia Henriette Kakucs, die einige ihrer Texte vortrug. Ihre mit großer sprachlicher Sensibilität vorgetragenen Verse fanden großen Anklang und unterstrichen eindrucksvoll das Zusammenspiel von bildender Kunst und Sprache, das diese Ausstellung geprägt hatte. Für den musikalischen Rahmen sorgten Stefan Schmitt und Sebastian Tullius, der Sohn und der Enkel von Konrad Schmitt. Mit selbst komponierten und getexteten Musikbeiträgen in Mundart begeisterten sie das Publikum und erhielten dafür großen Applaus.

Konrad Schmitt

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung der zahlreichen „helfenden Hände“, die im Hintergrund mit zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hatten. Konrad Schmitt nutzte die Gelegenheit, sich persönlich bei den Unterstützern zu bedanken. Als besondere Überraschung überreichte er jedem von ihnen eine Urkunde mit jeweils 102 von ihm geschaffenen Grafiken als Anerkennung und Erinnerung an die Ausstellung – eine Geste, die bei den Beschenkten große Freude auslöste.

Bei anregenden Gesprächen, zahlreichen Begegnungen und einem regen Austausch klang die Veranstaltung schließlich in angenehmer Atmosphäre aus. Die Finissage bildete damit einen würdigen Abschluss einer besonderen Ausstellung, die Kunst, Sprache und Poesie auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden hat und vielen Besucherinnen und Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird.